Jahr: 2017

Eine Schicht Puderzucker verziert die Rieselfelder in Münster

Heute war es endlich so weit. Mein heißersehnter Schnee. Den ganzen Tag hat es geschneit. Alles ist weiß, sogar die Straßen in der Stadt. Das ist für Münster schon eine Ausnahme. Und mitten im Schneegestöber machte ich mich auf den Weg zu den Rieselfeldern. Vorbei an einem im Graben liegenden, blinkendem Auto. Der junge Fahrer stand daneben und daddelte auf seinem Handy rum – es ist also nichts ernstes passiert. Vorsichtig und im Schneckentempo lenkte ich mein Auto durch die Kurven. Am Parkplatz angekommen ging es endlich durch die weiß verzauberte Landschaft. Es knirschte unter den Schuhen. Die Flocken tanzten überall. Meine Jeanshose war leider nach den ersten Metern schon etwas nass, weil die Flocken durch den starken seitlichen Wind sofort an meiner schneeuntauglichen Jeans klebten und auftauten. Es war wirklich ein ordentliches Schneegestöber. Das war mein Sonntagsausflug durch die verschneiten Rieselfelder in Münster. Der erste richtige Schnee in diesem Jahr, wenn auch nur für einen Tag. Und wer sich jetzt im Vogelschutzgebiet etwas auskennt, weiß auch welche Runde ich gelaufen bin 😉     …

Es wird herbstlich in den Bockholter Bergen

Es wird herbstlich, heute etwas stürmisch und auch kälter. Auf geht´s in die Bockholter Berge. Naja, Berge sind es nicht hier im Münsterland – eher kleine Hügel. Aber eine richtig hübsche Landschaft. Das Naturschutzgebiet bei Greven Gimbte ist heute rund 61 ha groß. Zum Ende der letzten Eiszeit lagerten sich Sandschichten vom Gletscherschmelzwasser der Ems ab und bildeten die Bockholter Berge. Auf ausgewiesenen Wegen lässt sich das Gebiet gut durchwandern. Eine abwechslungsreiche Landschaft auf überschaubarer Fläche. Der Gellenbach schlängelt sich durch den Eichen- und Kiefernwald. Die kleinflächige Heidelandschaft wurde entbuscht und entwaldet, damit Wachholderbüsche und Besenheide ausreichend Licht bekommen. Um die Heidelandschaft weiterhin zu erhalten beweidet eine Schafherde, der NABU-Naturschutzstation Münsterland, für ein paar Wochen die eingezäunte Fläche. Seltene Pflanzen und Tiere wie Bauernsenf, Sandrapunzel, Silbergras, Heidelerche, Eisvogel, Schwarzspecht, Zauneidechse, Sandlaufkäfer haben hier ihr Zuhause.

Sternenhimmel über Münster

Und wieder habe ich es versucht … den Sternenhimmel und die Milchstraße zu fotografieren. Es ist nicht die richtige Jahreszeit für gute Milchstraßenfotos, ich weiß. Auch nicht die richtige Gegend, so nah an einer Stadt. Durch die Lichtverschmutzung ist es schwierig hier die Milchstraße zu fotografieren. Aber eigentlich schon fast überall in Deutschland. Auch wenn es dunkel aussieht, die Kamera sieht mehr als das menschliche Auge. Laut meiner App hatte ich heute nur 15 Minuten Zeit die Galaxi abzulichten. Dazu bin ich in das NSG Feuchtgebiet Handorf gefahren. Es war sternenklar, in bodennähe leicht nebelig. Lichtverschmutzung Wie gesagt, in Münster ist es recht schwer die Milchstrasse zu fotografieren. Die Stadt leuchtet einfach zu hell. Es gibt eine Light Polution Map, auf der du ein paar Fleckchen Erde finden kannst, wo die Chancen auf ein schönes Bild wesentlich besser sind. Auf der Karte ist Münster ordentlich am Leuchten! Im Ruhrgebiet ist es noch schwieriger den Sternenhimmel zu fotografieren. Da wird es nachts quasi gar nicht mehr dunkel. Es gibt auch noch die International Dark Sky Reserves, wo …

Laghi di Fusine und 2x zur Zacchi Hütte!

Ja, so war das. Ich bin wirklich die Tour zur Zacchi Hütte zwei Mal gelaufen! Einmal im Regen mit sehr schlechter Sicht, ein totales Sauwetter! Vor allen Dingen in den Bergen. Den nächsten Tag habe ich die Wandertour wiederholt, da mir der Hüttenwirt vom Rifugio Zacchi erzählt hat wie es hier bei schönem Wetter aussieht. Das hat mich dann so gereizt dass ich die ganze Tour noch einmal gelaufen bin. Zum Schluss fing es wieder an, Donner, Blitz und Regen. Von Anfang: Mein erster Urlaubstag in Slowenien Das Wetter sah einigermaßen gut aus und ich habe eine Wandertour in Italien geplant. Von Bovec, in Slowenien, waren es nur 30 Kilometer bis zu meinem Wanderziel. Die Laghi di Fusine (Weißenfelser Seen) in der Nähe des Ortes Tarvisio. Es zogen ein paar Wolken auf, die mich aber nicht von meiner mehrstündigen Wandertour abgehalten haben. Dann wurden es immer mehr Wolken. Nach einem Kilometer fing es dann auch schon an, Regen, Regen, Regen. Und da ich dieses Jahr nur eine Woche in Slowenien war, wollte ich nicht einen …

Mein Kopf frei Programm bei schönem Wetter – Ab in die Rieselfelder!

Heute war es wieder so weit … es ist Sonntag, schönes Wetter und der Kopf musste wieder etwas frei werden. Also ab nach draußen, frische Luft schnuppern, durch die Natur wandern. Eigentlich wollte ich eine sportliche flotte Runde durch die Rieselfelfer in Münster gehen. Ich habe mir dann aber doch noch eine Kamera geschnappt um ein paar Tiere zu fotografieren. Davon gibt es im Vogelschutzgebiet immer genug zu beobachten. Diesen Sonntag waren recht viele Menschen in den Rieselfeldern unterwegs. Ich mag es ja lieber wenn es etwas menschenleerer und ruhiger ist. Dann habe ich auch wesentlich bessere Chancen Nutrias zu sehen. Naja, was solls, schön war es heute auf jeden Fall und ich komme danach entspannt wieder nach Hause. Ich habe mich dann auf die An- und Abflugmanöver der Graugänse konzentriert. Dabei sind ein paar schöne Fotos entstanden. Ja, wenn ich jetzt noch so ein riesengroßes Objektiv hätte, das wäre toll! Vielleicht irgendwann, wenn ich das nötige Kleingeld dafür habe. Irgendwann … So muss ich weiterhin die Bilder immer noch etwas beschneiden, damit die Tiere …

Ins Reich der Steinböcke – Unter den Südwänden des Jôf de Montasio (Montasch)

Während meines Slowenien Urlaubs bin ich nur 30 km weiter nach Italien gefahren, zum Wintersportort Sella Nevea. Von dort aus führt eine schmale Straße hoch zu den Montasch Almen. Direkt vom Parkplatz aus hat man schon einen wunderschönem Blick auf die umliegende Bergwelt. Den 2754 m hohen Montasch, der höchste Gipfel der 20 km langen Montasch-Gruppe und die gegenüberliegende meist mit Schnee geschmückte Kanin-Gruppe. An diesem Tag war der Montasch wolkenverhangen. Am späten Nachmittag verzogen sich die Wolken und gaben einen Blick auf die Berge frei. Für die Rundwanderung, mit Abstecher zum Sattel Forca dei Disteis, bin ich 7,8 km gewandert und habe 700 Höhenmeter zurückgelegt. Ich bin gegen 12 Uhr mittags losgewandert und gegen 19 Uhr an der Berghütte Giacomo di Brazzà angekommen. Es gab ein sehr leckeres vegetarisches Gericht, mit verschiedenen Käsesorten aus der Region. Und dann stand ich mitten in einer Steinbockherde An einem Schotterhang, noch sehr weit entfernt, habe ich meine ersten Steinböcke gesehen. Wanderer die mir entgegen kamen meinten dass die Steinböcke keine Angst haben und man könnte bis auf …

Kobarid – Erinnerung an die Isonzoschlacht von 1917 aus dem Ersten Weltkrieg

Die 12. Isonzoschlacht oder Schlacht von Karfreit (slowenisch Kobarid) fand im ersten Weltkrieg, am Fluss Isonzo (italienisch), Soča (slowenisch) statt. Italien erklärte im Ersten Weltkrieg Österreich-Ungarn den Krieg. Über eine Million Soldaten mussten in den 12 Isonzoschlachten sterben. Von Triest bis nach Südtirol kämpften beide Truppen gegeneinander unter schwierigsten Bedingungen in der Alpenfront. Am 24. Oktober 1917 begann die letzte Schlacht von Bovec bis Tolmin. Die Kämpfe dauerten, vor allem im Gebirge, bis zum Dezember an. Auf einer Wandertour zum Bergsee Jezero v Lužnici habe ich mehrere Überreste aus dem Ersten Weltkrieg gefunden. Sogar der Berggipfel des Krn wurde damals weggesprengt. Normalerweise wäre er ein paar Meter höher. Der Krn war damals ein wichtiger Stützpunkt der italienischen Armee. Die Gomiščkovo zavetišče na Krnu (Krn Hütte) auf 2182 m, kurz unterhalb des Gipfels, war damals die italienische Militärunterkunft. In Erinnerung an die Schlachten habe ich in Kobarid originale Bilder abfotografiert, die in direkter Nähe des Museums Karfreit an Hauswänden ausgestellt sind. Das Museum Karfreit ist sehr interessant um sich über den Krieg und die Schlachten zu …

Bergwanderung von der Planina Kuhinja zum Jezero v Lužnici

Endlich wieder Berge! Da ich auf der Suche nach schönen Bergseen für meine Fotos war, habe ich mir den kleinen Bergsee Jezero v Lužnici als Ziel vorgenommen. Auf einer App habe ich zuvor den Weg berechnet. Der Bergsee liegt in 1801 m Höhe. Das Wetter war wolkenverhangen, für mich dann aber doch optimal bei meiner hellen Haut. Da der Wanderweg über die baumlosen Almen, über steinige Wege, bis hoch auf 1860 m führt und das ohne ein Fleckchen Schatten. Im Juli ist es sehr warm in Slowenien um zu Wandern. Auf den Almen geht es los im T-Shirt, weiter oben mit Jacke. Anfahrt Von Kobarid aus über die Napoleon Brücke und durch die kleinen Orte Ladra, Smast, Libušnje und Vrsno schraubt sich die sehr schmale Straße immer weiter hoch zu dem kleinen Ort Krn. Von dort aus geht es weiter zum Parkplatz unterhalb der Planina (Alm) Kuhinja. Hier gibt es den ersten schönen Ausblick über die weitläufigen Almen zu den Berggipfeln Krn (2244 m), Batognica (2164 m) und Škofič (2012 m). Vom Parkplatz geht eine …

Gonzo und Dusty ins Licht gerückt

Da demnächst ein wichtiger Fototermin ansteht, habe ich meine Ausrüstung um ein lichtstarkes Objektiv aufgestockt. Es ist ein gebrauchtes Tamron SP 24-70mm f2.8 Di VC USD geworden. Um einiges günstiger als das Objektiv von Nikon. Die Bilder mit dem Tamron sehen wesentlich besser aus als mit meinem Nikon Kit Objektiv. Ich habe bis jetzt nur ein paar Testbilder gemacht, aber ich bin jetzt schon total begeistert von der Linse. Jetzt mussten als Motive erst einmal meine beiden Katzen herhalten.

Henrichshütte – Eisen und Stahl

Wieder war ich auf der Route der Industriekultur im Ruhrgebiet unterwegs um schöne Motive zu finden, die ich mit meiner Kamera einfangen konnte. Ich war am Überlegen ob ich dieses Mal farbige Bilder für meine Website erstelle oder mit Schwarz-Weiß-Fotos arbeite. Die Schwarz-Weiß-Fotos waren für mich wesentlich ausdrucksstärker und haben mich mehr überzeugt. Motive gibt es hier an jeder Ecke. Auf geht´s zum weitläufigem Gelände der Henrichshütte! Bis 1987 arbeiteten 10.000 Menschen auf dem großen Industriegelände. Die Arbeiter produzierten Eisen und Stahl, bearbeiteten das Metall durch Gießen, Walzen und Schmieden. Der 55 m hohe Hochofen ist der älteste im Ruhrgebiet. Der Ausblick von dort oben ist bestimmt großartig. Mir waren die Treppen aber wieder etwas zu luftig. Ich habe es ungefähr bis zur Mitte geschafft ;-} Immerhin! Weitere Informationen www.lwl.org/industriemuseum/standorte/henrichshuette-hattingen www.route-industriekultur.de

Mit dem Fahrrad durch die Rieselfelder

Zur Zeit ist mein einziger fahrbarer Untersatz der Drahtesel. Deshalb fahre ich immer wieder gerne durch die Rieselfelder in Münster. Am Abend ist hier sehr schönes Licht um Fotos von den vielen Tieren zu machen. Leider ist meine jetzige Fototechnik nicht in der Lage die Tiere noch näher vor die Linse zu bekommen. Ich hoffe das ich eines Tages auch ein riesiges Teleobjektiv habe um die Tiere noch besser ins Licht zu rücken. Ich komme ja doch immer wieder ins Schwärmen wenn ich sehe wie viele große Linsen, samt tierbegeisterte Menschen dahinter, hier im Vogelschutzgebiet anzutreffen sind. Aber jetzt geht es erst einmal nur mit einem recht kurzen Teleobjektiv, immer in der Hoffnung dass die Tiere sich nicht in der hintersten Ecke aufhalten. Wenn irgendwann etwas mehr, besser gesagt viel mehr Geld übrig ist, werde ich auch das Federvieh sehr nah – noch viel näher – ablichten können. Ich glaube es gibt einige unter euch die das kennen! Ich bin aber auch schon mit dem ganz glücklich was ich habe.

Top of Salzburg – Panoramaplattform mit Blick auf die Bergwelt

Die Berge können auch ohne große Anstrengung auf der höchsten Bergstation Salzburgs bewundert werden. Am Kitzsteinhorn kann man bequem mit Gondeln bis auf 3029 m hochfahren. Deshalb sind hier auch einige Touristen anzutreffen. Ich bin mittlerweile auch ein bißchen im Bergfieber. Das war das erste Mal das ich auf einer Höhe von über 3000 m war. Aus der Gondel hatte ich eine sehr schöne Aussicht und konnte auch ein paar gute Fotos machen. Ich war aber doch etwas erschrocken wie die schöne Natur durch ein Skigebiet komplett verbaut ist. Für meine Bergfotos musste ich nach rechts oder links schwenken. Unberührte Natur ist das hier nicht mehr. Die Ausblicke waren trotzdem atemberaubend. Atemberaubend, im wahrsten Sinne des Wortes, war es über 3000 m in Bewegung dann auch. Die Laufgeschwindigkeit sollte doch etwas gedrosselt werden, wenn man an diese Höhen nicht so gewöhnt ist. Die Luft ist hier schon etwas dünner. Oben angekommen gibt es das höchstgelegene Restaurant Salzburgs. Zeit um eine heiße Schokolade zu genießen und durch die großen Panoramafenster die umliegenden Gipfel des Kitzsteinhorns zu …

Krimmler Wasserfälle im Nationalpark Hohe Tauern

Die Krimmler Wasserfälle gehören zu den höchsten Wasserfällen Europas. Die Wasserfälle liegen im Nationalpark Hohe Tauern und werden jährlich von durchschnittlich 400.000 Besuchern bewundert. Am unteren Teil des Wasserfalls bekommt man regelrecht eine Sprühnebel-Dusche ab. Entlang des Wasserfalls geht es auf einem 4 km langen Wanderweg, in 33 Serpentinen, steil nach oben. Zwischendurch kann auf zahlreichen Aussichtskanzeln eine Verschnaufpause eingelegt werden. Ist der anstrengende Aufstieg geschafft, wird man mit einem fantastischen Blick in das Krimmler Achental und die Hölzlahneralm belohnt. Es ist das längste und höchstgelegenste Tal im Nationalpark Hohe Tauer. Höchster Wasserfall Östereichs Etwa 1,5 Stunden wandert man “gemütlich” bis zum oberen Wasserfall – mit Foto- und Atempausen noch etwas länger. So mancher Besucher möchte sich die Strapazen des Aufstiegs nicht ansehen lassen und macht dann eben ganz interessiert ein paar Fotos mehr an den Aussichtspunkten (räusper). Die Krimmler Wasserfälle haben eine Fallhöhe von 380 m. Über drei Fallstufen stürzt sich das tosende Wasser in die Tiefe. Die untere Fallhöhe beträgt 140 m, die mittlere 100 und die obere 140 m.

Die Katzen von Masca

Masca, ein Bergdorf im Tennogebirge auf Teneriffa. 650–800 Meter über dem Meeresspiegel hoch. Hier habe ich ein paar einheimische Katzen entdeckt, die sehr zutraulich waren. Alle Katzen die ich dort gesehen habe hatten ein weißes Fell und strahlend blaue Augen. Ich habe schon oft schlechtes über das Leben der Katzen in anderen Ländern gelesen, leider auch in Spanien. Bei diesen Tieren hatte ich aber den Eindruck das es ihnen gut geht und das sie gut versorgt werden. Ich hoffe und wünsche es den Miezen!