Alle Artikel in: Österreich

Eingebettet im Gebirge – Kaprun Hochgebirgsstauseen

Schon zum zweiten Mal bin ich zu den Hochgebirgsstauseen in Kaprun gefahren, weil mich die Größe der Staumauern und der Berge sehr beeindruckt haben. Die Stauseen sind schon ein großer Touristenmagnet. Leider ist man hier oben nicht alleine, zumindest wenn ihr euch in der Nähe der Staumauern aufhält. Wie es eben überall in touristischen Gegenden ist, die direkt mit dem Auto oder Bus zu erreichen sind. Zu den Stauseen selber werdet ihr quasi hingebracht, mit dem Postbus, der durch mehrere recht enge und dunkle Tunnel rauscht. Der Bus fährt oft schnell und haarscharf an den steinigen Tunnelwänden entlang, je nach Busfahrer. Wahrscheinlich geht es deshalb hier selber nicht mit dem Auto hoch. Logistisch gesehen können so mehr Touristen an das Ziel gebracht werden. Wenn jeder selber fahren würde, wäre das Chaos auf den schmalen Straßen wohl perfekt. Grösster offener Schrägaufzug Europas Genügend Parkplätze stehen am Kesselfallhaus zur Verfügung. Von dort aus geht es zu Fuß weiter um sich ein Ticket zur kaufen, um danach mit dem Bus zum Lärchenwand Schrägaufzug zu fahren. Ein bisschen beengend …

Zwischen mächtigen Felswänden – Die Sigmund-Thun-Klamm

Heute habe ich wieder eine Klamm besucht. Davon gibt es in Österreich ja recht viele. Und die begeistern mich immer wieder. Bei mir zu Hause, auf dem flachen Land, gibt es so ein schönes Naturschauspiel leider nicht. Eine kleine Klamm, aber auf jeden Fall empfehlenswert. Die Sigmund-Thun-Klamm liegt am Rand des kleinen Touristenorts Kaprun. Durch die 320 m lange Klamm führen Holzstege und Brücken direkt über und am tosendem Wasser entlang. Die Klamm ist an einigen Stellen wirklich sehr schmal. Die Felswände ragen bis zu 32 m empor. An einem Wasserfall ist ein kurzer Abschnitt des Holzstegs überdacht. Trotzdem wurde ich etwas nass und musste meine Kamera verstauen. Es gibt keinen Gegenverkehr, die Klamm kann nur in eine Richtung durchlaufen werden. Zum Fotografieren ein großer Vorteil. An diesem Tag war recht wenig los. Mein Glück! Vielleicht auch weil die Klamm zu den kleineren gehört und schneller zu durchlaufen ist. Zurück zum Eingang geht es über einen Weg oberhalb der Klamm. Klammhexe und Klammgeist Kurz vorm Ausgang der Klamm verabschieden mich die Klammhexe und der Klammgeist. …

Naturschauspiel Kitzlochklamm in Taxenbach

Die Kitzlochklamm liegt mitten im Salzburger Land, am Rande des Nationalparks Hohe Tauern. Regen und Schmelzwasser formten die Klamm über viele Tausend Jahre. Das Wasser der Rauriser Ache rauscht durch den Kalkschiefer und formt bis heute die senkrechten Felswände und Wassertröge. Die Rauriser Ache mündet später in die Salzach. Holzstege und Brücken führen die Besucher durch die Klamm. Die Schlucht selber ist 1.500 m lang. Besucher bewältigen einen Höhenunterschied von 100 m über gut gesicherte Holzstege. Der Rundweg führt auch durch den Ritzstollen, der schon 1553 auf der Suche nach Gold in den Berg geschlagen worden ist. Es ist nicht einfach die Größe der Kitzlochklamm und die gewaltigen Felswände auf Bildern festzuhalten. In echt wirkt die Klamm viel gewaltiger. Der Blick in die Schlucht ist fantastisch. Von weit oben wirken die Besucher auf den Holzstegen wie kleine wuselnde Ameisen. Kitz Klettersteig – Highlight für Kletterer Eine sportliche Herausforderung in der Kitzlochklamm ist der 300 m lange Kitz Klettersteig, der auf der gesamten Länge sehr ausgesetzt ist. Der Höhenunterschied beträgt 150 m. Der Klettersteig ist durch …

Großglockner Hochalpenstraße – 48 km hochalpines Fahrvergnügen

Mit einem Ford Ka über die Großglockner Hochalpenstraße – ja das geht! Es war an diesem Tag  dass kleinste Auto auf der Straße, aber Spaß macht es auch mit einem kleinen wendigen Flitzer. Übrigens sagten mir Slowenien das mein Ford Ka für die kleinen kurvigen Schotterpisten in Slowenien zu den Almen hoch, perfekt ist! Kann ich nur bestätigen. Aber es geht jetzt und hier um die berühmte Panoramastraße zum Großglockner. 48 km durch hochalpine Regionen Die Großglockner Hochalpenstraße zählt mit zu den schönsten Panoramastraßen Europas und führt mitten in den Nationalpark Hohe Tauern hinein. Entlang der Straße gibt es Ausstellungen, Themenwanderwege, Stauseen, Wasserfälle, mehrere Gasthöfe und die wunderschöne Natur mit 30 Dreitausendern! Am Ende der Straße ist die Kaiser-Franz-Josef-Höhe auf einer Höhe von 2.369 m mit Blick auf den größten Berg Österreichs, den Großglockner und die Pasterze. Die Pasterze ist mit einer Länge von ca. 8 km der größte Gletscher Österreichs. An der Kaiser-Franz-Josef-Höhe gibt es ein Parkhaus, indem auch Alpenkrähen brühten, eine Ausstellung, Glockner-Kino, Großglockner-Panoramaraum, Nationalpark Infostelle und natürlich auch ein Souvenir Shop. Dort …

Durch das Felbertal zum Naturdenkmal Hintersee

Wanderung zum Hintersee (1313 m) bei zum Teil sehr schlechtem Wetter. Immer wieder hat es geregnet. Aber wie sagt man, es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung! Und da ich auf den Wegen nicht klettern musste, hatte ich auch noch eine Hand für den Regenschirm frei. Der war allerdings bei den Windböen nicht oft im Einsatz. Los geht´s Gestartet bin ich vom Schösswendklamm-Parkplatz, der kurz nach einer Abzweigung, einer großen Linkskehre der Felbtauernstraße, liegt. Es ist ein kleiner Parkplatz. Erst am Ziel der Wanderung, den Hintersee, habe ich gesehen dass fast direkt am See ein großer Parkplatz ist. Für viele ein Vorteil, für manche eher ein Nachteil. Denn wenn jeder direkt am Ziel parken kann, ist dort auch viel los. An diesem Tag ging es … das Wetter war ja recht durchwachsen. Die Schösswendklamm ist eine kleine Klamm, über die eine Brücke führt. Die Brücke ist bei Regen sehr rutschig! Hier bin ich … schwups … auf meinem Allerwertesten gelandet. Das tosende Wasser kann über eine kleine Aussichtsplattform beobachtet werden. Es ist bis jetzt …

Weißsee Gletscherwelt – Wandern in imposanten Bergpanoramen

Ich verfalle immer mehr der schönen Bergwelt. Die Umwanderung des Weißsees, mit einen kurzen Abstecher zum Gletscher Sonnblickkees, war bis jetzt meine schönste Wanderung in Österreich, die ich jederzeit gerne wiederholen würde. Die Landschaft ist abwechslungsreich und wunderschön. Selbst im Sommer sind hier noch Schneefelder zu überqueren. Eine sehr angenehme Temperatur zum Wandern. Der Berg ruft oder doch der See Der Weißsee liegt im Nationalpark Hohe Tauern, im südlichen Stubachtal, unterhalb der Granatspitze auf 2.300 m Höhe. Der Name Stubach stammt von »stäubenden Wasser«. Das Stubachtal soll zu den landschaftlich schönsten Tauerntälern gehören. Es ist ca. 17 km lang hat 18 Seen, 25 Gletscher und 25 Almen. Von Uttendorf, dem Eingang zum Stubachtal, geht es über die Panoramastraße mit ihren 13 Kehren bis zum Enzingerboden (1.480 m). Ich bin direkt von der Talstation Enzingerboden mit der Seilbahn zum Weißsee und Berghotel Rudolfshütte hochgefahren. Für die Berg- und Talfahrt habe ich 21,50 Euro bezahlt. Es ist auch möglich von der Talstation bis zum Weißsee zu wandern. Dafür bracht man ungefähr 2,5 Stunden. Einen Tag zuvor bin …

Top of Salzburg – Panoramaplattform mit Blick auf die Bergwelt

Die Berge können auch ohne große Anstrengung auf der höchsten Bergstation Salzburgs bewundert werden. Am Kitzsteinhorn kann man bequem mit Gondeln bis auf 3029 m hochfahren. Deshalb sind hier auch einige Touristen anzutreffen. Ich bin mittlerweile auch ein bißchen im Bergfieber. Das war das erste Mal das ich auf einer Höhe von über 3000 m war. Aus der Gondel hatte ich eine sehr schöne Aussicht und konnte auch ein paar gute Fotos machen. Ich war aber doch etwas erschrocken wie die schöne Natur durch ein Skigebiet komplett verbaut ist. Für meine Bergfotos musste ich nach rechts oder links schwenken. Unberührte Natur ist das hier nicht mehr. Die Ausblicke waren trotzdem atemberaubend. Atemberaubend, im wahrsten Sinne des Wortes, war es über 3000 m in Bewegung dann auch. Die Laufgeschwindigkeit sollte doch etwas gedrosselt werden, wenn man an diese Höhen nicht so gewöhnt ist. Die Luft ist hier schon etwas dünner. Oben angekommen gibt es das höchstgelegene Restaurant Salzburgs. Zeit um eine heiße Schokolade zu genießen und durch die großen Panoramafenster die umliegenden Gipfel des Kitzsteinhorns zu …

Krimmler Wasserfälle im Nationalpark Hohe Tauern

Die Krimmler Wasserfälle gehören zu den höchsten Wasserfällen Europas. Die Wasserfälle liegen im Nationalpark Hohe Tauern und werden jährlich von durchschnittlich 400.000 Besuchern bewundert. Am unteren Teil des Wasserfalls bekommt man regelrecht eine Sprühnebel-Dusche ab. Entlang des Wasserfalls geht es auf einem 4 km langen Wanderweg, in 33 Serpentinen, steil nach oben. Zwischendurch kann auf zahlreichen Aussichtskanzeln eine Verschnaufpause eingelegt werden. Ist der anstrengende Aufstieg geschafft, wird man mit einem fantastischen Blick in das Krimmler Achental und die Hölzlahneralm belohnt. Es ist das längste und höchstgelegenste Tal im Nationalpark Hohe Tauer. Höchster Wasserfall Östereichs Etwa 1,5 Stunden wandert man “gemütlich” bis zum oberen Wasserfall – mit Foto- und Atempausen noch etwas länger. So mancher Besucher möchte sich die Strapazen des Aufstiegs nicht ansehen lassen und macht dann eben ganz interessiert ein paar Fotos mehr an den Aussichtspunkten (räusper). Die Krimmler Wasserfälle haben eine Fallhöhe von 380 m. Über drei Fallstufen stürzt sich das tosende Wasser in die Tiefe. Die untere Fallhöhe beträgt 140 m, die mittlere 100 und die obere 140 m.