Monate: Oktober 2016

Hochsauerland – auf dem Gipfel des Feldstein

Heute ging es für einen Tagesausflug ins Hochsauerland, für ein bißchen Bergfeeling. Oder doch eher sanfte Hügel die bis in den Horizent reichen … egal, hauptsache ein schöner Ausblick und raus in die Natur. Da bei mir zu Hause bestes Wetter war, wollte ich die nur 150 km ins Sauerland fahren um die Farben des Herbstes einzufangen. Je näher ich dem Ziel kam, desto mehr Wolken verdeckten den strahlend blauen Himmel.   Aussicht über das Hochsauerland vom 756 m hohen Feldstein   Mein Ziel: die Bruchhauser Steine, eine Felsformation am Nordwesthang des Istenberges, in der Nähe von Bruchhausen. Die Felsmonumente sind etwa 380 Millionen Jahre alt und sollen in vorchristlicher Zeit eine bedeutende Kulturstätte gewesen sein. Heute gehören die Felsen zu einem Naturschutzgebiet. Hier habe ich den Siebenhunderter bestiegen ;-). Den Feldstein mit einer Höhe von 756 m! Übrigens der einzige von den vier Hauptfelsen der bestiegen werden darf. Auf dem Gipfel streckt sich ein Holzkreuz dem Himmel entgegen. Der Eintritt kostet 4 Euro, für den unteren Parkplatz muss einmalig 3,50 Euro bezahlt werden. Da …

Vršič-Pass – höchster Gebirgspass Sloweniens

Der Vršič-Pass ist während meines Urlaubs meine Lieblingsstraße geworden. Von Bovec bis nach Kranjska Gora fährt man ungefähr eine Stunde. Der Pass ist mit einer Höhe von 1611 m und 50 Haarnadelkurven, der höchste Gebirgspass Sloweniens, der nördlichste Punkt ist Kranjska Gora und der südlichste Trenta. Meiner Meinung nach ist die Straße auch mit etwas Höhenangst gut zu meistern. Es stehen recht viele Bäume am Straßenrand. Natürlich gibt es auch immer wieder wunderschöne Blicke auf die Bergkulisse. Auf der nördlichen Seite besteht die Straße zum Teil noch aus Kopfsteinpflaster. Oben auf dem Pass leben pelzige Touristenmagnete – eine Schafherde, die die Weiterfahrt nach Kranjska Gora oft blockiert. Die Schäfchen sind nicht scheu und schubbern sich sogar an parkenden Autos. Als ich es mir mit einem Snack auf einer Holzbank bequem gemacht habe, tippte mich auf der Schulter etwa an. Es war ein Schaf! Ich habe mich etwas erschrocken, die anderen Touristen waren am Schmunzeln. Wahrscheinlich haben Sie schon beobachtet wie sich das Schaf an mich und meinem Snack langsam heranpirschte  ;-). Auf der Straße liegt …