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Zauberhaft mystisch – Das Felsenmeer Hemer

Wochenende und schönes Wetter – wo soll es dieses Mal hingehen? Ich gebe euch einen kleinen Ausflugstipp: Das beeindruckende Felsenmeer Hemer. Das Surfbrett muss aber zu Hause bleiben! Hohe Wellen gibt es hier nicht. Das Felsenmeer liegt im Sauerland und ist eines der bedeutendsten Geotope in Deutschland. Beeindruckende Felsformationen – Schluchten, Spalten, kleine Höhlen in denen Fledermäuse leben – verteilen sich auf einer Länge von 700 m und einer Breite von 100 – 200 m. Wanderwege führen durch den größtenteils schattigen Buchenwald. Das Felsenmeer steht unter Naturschutz. Die Wanderwege dürfen zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt nicht verlassen werden. Das Gebiet ist in drei Teile eingeteilt, das „Große Felsenmeer“, das „Kleine Felsenmeer“ und das „Paradies“. Südlich des Felsenmeeres befindet sich die Heinrichshöhle. Die Tropfsteinhöhle kann mit einer Führung besichtigt werden. Die Höhle ist durch ihre reichhaltigen Knochenfunde eiszeitlicher Tiere wie z.B. Höhlenbär, Mammut, Riesenhirsch, Höhlenhyane, Wollhaarnashorn bekannt geworden. Eine Besonderheit der Höhle ist das lebensechte Modell eines 2,35 Meter langen Höhlenbärenskelettes. Das Gestein vom Felsenmeer ist vor etwas 385 Millionnen Jahren entstanden. Zu dieser Zeit verlief …

In luftiger Höhe über dem Hunsrück – Geierlay Hängeseilbrücke

An einem verlängerten Wochenende ging es zum Wandern in den Hunsrück. Der Hunsrück ist ein Mittelgebirge und liegt in Rheinland-Pfalz. Ein kleinerer Teil liegt im Saarland mit dem 816 m hohen Erbeskopf, dem höchtsen Gipfel. 100 m über dem Hunsrück Mein Ziel – ein wohl oft gesehenes Motiv im Internet – war die Geierlay Hängeseilbrücke. 100 m hoch und 360 m lang. Trotz meiner Höhenangst, die ich immer mehr in den Griff bekomme, bin ich über die schwingende Hängebrücke gegangen und sogar in der Mitte stehen geblieben, um  Fotos zu machen. Auch wenn ich etwas mit den Schwingungen der Brücke beschäftigt war und mich sicherheitshalber an den Drahtseilen entlang gehangelt habe. Die 360 m habe ich geschafft! Zur Belohnung könnt ihr euch aus einem Automaten auf der anderen Seite ein Armband mit dem Schriftaufzug „Ich bin drüber“ kaufen 😉 Die Brücke war auch vormittags gut besucht. Groß und Klein tummelten sich auf und um die Geierlay herum. Angeleinte Hunde liefen problemlos mit über die Brücke. So mancher Besucher hat aber doch weiche Knie bekommen. Die …

Coole Typen im Federkleid

Ein kleiner Ausflug in die Welt der Greifvögel. Darunter recht markante Typen. Ich habe mich bei den Bildern auf Tier-Portraits konzentiert und bewusst fast nur die Köpfe formatausfüllend dargestellt. Jedes Tier hat seine Darseinsberechtigung und ist auf seine Weise schön. Auch die nützlichen aasfressenden Geier. Die Müllpolizei in Afrika. Die von mir fotografierten Geierarten leben hauptsächlich südlich der Sahara. Meine Geier-Bilder, sowie die anderen Federtiere, sind waschechte deutsche Vögel … in der Adlerwarte Berlebeck fotografiert. Die Adlerwarte ist die artenreichste Greifvogelwarte Europas. In der Aufzucht- und Pflegestation werden heimische verletzte Greifvögel und Eulen aufgepäppelt und wieder in die Freiheit entlassen. In Ecuador hat sich die Adlerwarte an einem Hilfsprojekt des Parque Condor beteiligt, der sich für die Aufzucht und Auswilderung der Andenkondore engagiert. In den wärmeren Monaten wird ein Freiflugprogramm angeboten. Es ist schon atemberaubend die großen Greifvögel fliegen zu sehen.

841,9 m ü.n.N – Dritthöchster Berg im Rothaargebirge

Der Kahle Asten – Besuch des Königs im Sauerland Nach tagelangem schlechten Wetter sollte es endlich wieder besser werden. Laut Wetterbericht am Nachmittag Sonnenschein und strahlend blauer Himmel. Also, morgens schnell ins Auto gesetzt und gen Süden ins schöne Sauerland gefahren. Für einen fantastischen Rundumblick wollte ich ganz hoch hinaus. Eben so hoch wie es geht, hier bei uns in der Nähe. Also habe ich mir das zweithöchste Ziel in NRW ausgesucht – der Kahle Asten im Hochsauerland bei Winterberg. Der bekannteste Berg im Sauerland. Mit dem Auto kannst du bis zum Gipfel des Kahlen Astens hochfahren. Oben stehen mehrere gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung. Ein eisiger Wind wehte über die Hochheide und es waren für mich gefühlte -10 Grad kalt, WENIGSTENS! Frostbeule … nein ich doch nicht. Die weiß vereisten Bäume sahen wirklich toll aus. Teilweise lag noch Schnee. Der Kahle Asten soll bis zu 100 Tage im Jahr unter einer geschlossenen Schneedecke liegen. Astenturm Auf dem Gipfel steht die Wetterwarte des Deutschen Wetterdienstes, die schon 1918 eingerichtet wurde und auch besichtigt werden kann. Über …

Eine Schicht Puderzucker verziert die Rieselfelder in Münster

Heute war es endlich so weit. Mein heißersehnter Schnee. Den ganzen Tag hat es geschneit. Alles ist weiß, sogar die Straßen in der Stadt. Das ist für Münster schon eine Ausnahme. Und mitten im Schneegestöber machte ich mich auf den Weg zu den Rieselfeldern. Vorbei an einem im Graben liegenden, blinkendem Auto. Der junge Fahrer stand daneben und daddelte auf seinem Handy rum – es ist also nichts ernstes passiert. Vorsichtig und im Schneckentempo lenkte ich mein Auto durch die Kurven. Am Parkplatz angekommen ging es endlich durch die weiß verzauberte Landschaft. Es knirschte unter den Schuhen. Die Flocken tanzten überall. Meine Jeanshose war leider nach den ersten Metern schon etwas nass, weil die Flocken durch den starken seitlichen Wind sofort an meiner schneeuntauglichen Jeans klebten und auftauten. Es war wirklich ein ordentliches Schneegestöber. Das war mein Sonntagsausflug durch die verschneiten Rieselfelder in Münster. Der erste richtige Schnee in diesem Jahr, wenn auch nur für einen Tag. Und wer sich jetzt im Vogelschutzgebiet etwas auskennt, weiß auch welche Runde ich gelaufen bin 😉     …

Es wird herbstlich in den Bockholter Bergen

Es wird herbstlich, heute etwas stürmisch und auch kälter. Auf geht´s in die Bockholter Berge. Naja, Berge sind es nicht hier im Münsterland – eher kleine Hügel. Aber eine richtig hübsche Landschaft. Das Naturschutzgebiet bei Greven Gimbte ist heute rund 61 ha groß. Zum Ende der letzten Eiszeit lagerten sich Sandschichten vom Gletscherschmelzwasser der Ems ab und bildeten die Bockholter Berge. Auf ausgewiesenen Wegen lässt sich das Gebiet gut durchwandern. Eine abwechslungsreiche Landschaft auf überschaubarer Fläche. Der Gellenbach schlängelt sich durch den Eichen- und Kiefernwald. Die kleinflächige Heidelandschaft wurde entbuscht und entwaldet, damit Wachholderbüsche und Besenheide ausreichend Licht bekommen. Um die Heidelandschaft weiterhin zu erhalten beweidet eine Schafherde, der NABU-Naturschutzstation Münsterland, für ein paar Wochen die eingezäunte Fläche. Seltene Pflanzen und Tiere wie Bauernsenf, Sandrapunzel, Silbergras, Heidelerche, Eisvogel, Schwarzspecht, Zauneidechse, Sandlaufkäfer haben hier ihr Zuhause.

Sternenhimmel über Münster

Und wieder habe ich es versucht … den Sternenhimmel und die Milchstraße zu fotografieren. Es ist nicht die richtige Jahreszeit für gute Milchstraßenfotos, ich weiß. Auch nicht die richtige Gegend, so nah an einer Stadt. Durch die Lichtverschmutzung ist es schwierig hier die Milchstraße zu fotografieren. Aber eigentlich schon fast überall in Deutschland. Auch wenn es dunkel aussieht, die Kamera sieht mehr als das menschliche Auge. Laut meiner App hatte ich heute nur 15 Minuten Zeit die Galaxi abzulichten. Dazu bin ich in das NSG Feuchtgebiet Handorf gefahren. Es war sternenklar, in bodennähe leicht nebelig. Lichtverschmutzung Wie gesagt, in Münster ist es recht schwer die Milchstrasse zu fotografieren. Die Stadt leuchtet einfach zu hell. Es gibt eine Light Polution Map, auf der du ein paar Fleckchen Erde finden kannst, wo die Chancen auf ein schönes Bild wesentlich besser sind. Auf der Karte ist Münster ordentlich am Leuchten! Im Ruhrgebiet ist es noch schwieriger den Sternenhimmel zu fotografieren. Da wird es nachts quasi gar nicht mehr dunkel. Es gibt auch noch die International Dark Sky Reserves, wo …

Mein Kopf frei Programm bei schönem Wetter – Ab in die Rieselfelder!

Heute war es wieder so weit … es ist Sonntag, schönes Wetter und der Kopf musste wieder etwas frei werden. Also ab nach draußen, frische Luft schnuppern, durch die Natur wandern. Eigentlich wollte ich eine sportliche flotte Runde durch die Rieselfelfer in Münster gehen. Ich habe mir dann aber doch noch eine Kamera geschnappt um ein paar Tiere zu fotografieren. Davon gibt es im Vogelschutzgebiet immer genug zu beobachten. Diesen Sonntag waren recht viele Menschen in den Rieselfeldern unterwegs. Ich mag es ja lieber wenn es etwas menschenleerer und ruhiger ist. Dann habe ich auch wesentlich bessere Chancen Nutrias zu sehen. Naja, was solls, schön war es heute auf jeden Fall und ich komme danach entspannt wieder nach Hause. Ich habe mich dann auf die An- und Abflugmanöver der Graugänse konzentriert. Dabei sind ein paar schöne Fotos entstanden. Ja, wenn ich jetzt noch so ein riesengroßes Objektiv hätte, das wäre toll! Vielleicht irgendwann, wenn ich das nötige Kleingeld dafür habe. Irgendwann … So muss ich weiterhin die Bilder immer noch etwas beschneiden, damit die Tiere …

Henrichshütte – Eisen und Stahl

Wieder war ich auf der Route der Industriekultur im Ruhrgebiet unterwegs um schöne Motive zu finden, die ich mit meiner Kamera einfangen konnte. Ich war am Überlegen ob ich dieses Mal farbige Bilder für meine Website erstelle oder mit Schwarz-Weiß-Fotos arbeite. Die Schwarz-Weiß-Fotos waren für mich wesentlich ausdrucksstärker und haben mich mehr überzeugt. Motive gibt es hier an jeder Ecke. Auf geht´s zum weitläufigem Gelände der Henrichshütte! Bis 1987 arbeiteten 10.000 Menschen auf dem großen Industriegelände. Die Arbeiter produzierten Eisen und Stahl, bearbeiteten das Metall durch Gießen, Walzen und Schmieden. Der 55 m hohe Hochofen ist der älteste im Ruhrgebiet. Der Ausblick von dort oben ist bestimmt großartig. Mir waren die Treppen aber wieder etwas zu luftig. Ich habe es ungefähr bis zur Mitte geschafft ;-} Immerhin! Weitere Informationen www.lwl.org/industriemuseum/standorte/henrichshuette-hattingen www.route-industriekultur.de

Mit dem Fahrrad durch die Rieselfelder

Zur Zeit ist mein einziger fahrbarer Untersatz der Drahtesel. Deshalb fahre ich immer wieder gerne durch die Rieselfelder in Münster. Am Abend ist hier sehr schönes Licht um Fotos von den vielen Tieren zu machen. Leider ist meine jetzige Fototechnik nicht in der Lage die Tiere noch näher vor die Linse zu bekommen. Ich hoffe das ich eines Tages auch ein riesiges Teleobjektiv habe um die Tiere noch besser ins Licht zu rücken. Ich komme ja doch immer wieder ins Schwärmen wenn ich sehe wie viele große Linsen, samt tierbegeisterte Menschen dahinter, hier im Vogelschutzgebiet anzutreffen sind. Aber jetzt geht es erst einmal nur mit einem recht kurzen Teleobjektiv, immer in der Hoffnung dass die Tiere sich nicht in der hintersten Ecke aufhalten. Wenn irgendwann etwas mehr, besser gesagt viel mehr Geld übrig ist, werde ich auch das Federvieh sehr nah – noch viel näher – ablichten können. Ich glaube es gibt einige unter euch die das kennen! Ich bin aber auch schon mit dem ganz glücklich was ich habe.

UNESCO-Welterbe – Zeche Zollverein

Nachdem ich immer wieder tolle Fotos von alten Fabrikhallen und Industriekultur gesehen habe, wollte ich mich endlich auch einmal auf die Suche machen. Weit fahren muss ich nicht, das Ruhrgebiet liegt quasi „fast“ vor meiner Haustür und ist optimal für einenTagesausflug geeignet. Oft geht es richtig hoch hinaus, auf ein Gebäude oder eine Ausichtsplattform eines Hochofens. Die Aussicht ist bestimmt atemberaubend. Aber mir wird der Atem ab einer bestimmten Höhe automatisch geraubt. Ich liebe die Berge und auch die Höhen, aber wenn es wirklich senkrecht in die Tiefe geht und ich dann auch noch auf einer luftigen Metalltreppe stehe … naja. Eine Aussichtsplattform von einem Hochofen kann schon einmal bis zu 75 m hoch sein! Ich bewundere die kleinen Kinder die ohne Höhenangst die Stufen hinauf zu den Hochöfen meistern, um von oben das ganze Gelände zu bewundern. Auf der Route der Industriekultur gibt es viel zu entdecken, sie verbindet die wichtigsten und touristisch attraktivsten Industriedenkmäler des Ruhrgebiets. Hochöfen, Gasometer und Fördertürme – Auf der Route der Industriekultur Von 1851 – 1986 war die Zeche …

Abendstimmung am Coesfelder Berg

Schon immer wollte ich interessante Wolkenformationen oder Gewitter fotografieren. Nur, bei mir im Münsterland habe ich selten schöne Wolken oder dramatisch, gruselige, dunkle Gewitterzellen gesehen. In meinem Umfeld finden einige Gewitter beängstigend. Ich schwärme oft von dem Leuchten am Himmel und stehe staunend am Fenster. Dieses Mal hatte ich Glück, das Licht der untergehenden Sonne war perfekt. Die Wolken franzten wunderschön nach oben und unten aus. Das Rot der untergehenden Sonne strahlte über und unter dem Wolkenband her.

Nutrias in den Rieselfeldern Münster

Heute hatte ich Glück! Die Sonne schien und ich bin in die Rieselfelder gefahren um Tiere zu beobachten. Heute war mein Nutria-Tag. Gleich zwei Nutrias habe ich entdeckt. Und dieses Mal war ich etwas besser ausgerüstet und hatte ein Teleobjektiv dabei. Ich wollte auch unbedingt die leuchtend gelben Zähne sehen. Das Europareservat „Rieselfelder Münster“ ist ein wichtiger Rast- und Mauserplatz für Zugvögel. Wenn die Tiere sich nicht bewegen, sind sie gar nicht so leicht zu finden. Der Pelz ist perfekt getarnt zwischen den Wasserpflanzen. Also, bei dem nächsten Besuch in den Rieselfeldern Münster etwas genauer hinsehen. Ich habe an und in unterschiedlichen Wasserflächen schon Nutrias gesehen. Deshalb vermute ich das hier einige Tierchen leben. Ist ja auch genug Futter da. Da sind sie, die leuchtenden Zähnchen. Und die sehen wirklich so aus! Die kräftige Farbe entsteht durch Eisenablagerungen, die den Zahnschmelz und damit die Zähne härter machen. Je älter das Tier, desto leuchtender das Orange.