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Historischer Lehrpfad von Kobarid

Das kleine Ort Kobarid ist eingerahmt von den majestätischen Gipfeln der Julischen Alpen. Kobarid ist bekannt geworden durch die Isonzo-Schlachten (Isonzo: ital. Name der Soča) im Ersten Weltkrieg, der größten Gefechte auf slowenischem Boden. Blutige Schlachten Zwischen 1915 und 1917 war das Soča-Tal Schauplatz blutiger Schlachten zwischen der italienischen und der österreich-ungarischen Armee. Am 23. Mai 1915 hatte Italien, Österreich-Ungarn den Krieg erklärt. Hunderttausende Soldaten kämpften im Hochgebirge. In den zwölf  Schlachten an der 90 km langen Isonzofront, sind bis zu 400.000 Soldaten gestorben. Zahlreiche Festungen, Kavernen, Schützengräben, Nachlässe und Friedhöfe wurden durch die heftigen Kämpfe in der Umgebung von Rombon, Bovec-Tal, Ravelnik, Krn-Gebirges und den Hügeln oberhalb des Tolmin-Beckens und Kobarid zurückgelassen. Oberhalb von Kobarid auf dem Bergrücken von Kolovrat ist der Berg von Schützengräben durchzogen. Bei einer Wanderung zum kleinen Bergsee Jezero v Lužnici habe ich einige Überreste aus dem Krieg gesehen – Teile von Granaten, Stacheldraht, Munitionsreste und viele andere Relikte. Historischer Lehrpfad von Kobarid – Spuren der 12. Isonzo-Schlacht Der 5 km lange Rundwanderweg verbindet in Kobarid / Karfreit historische sowie kulturelle Naturdenkmäler. …

Kobarid – Erinnerung an die Isonzoschlacht von 1917 aus dem Ersten Weltkrieg

Die 12. Isonzoschlacht oder Schlacht von Karfreit (slowenisch Kobarid) fand im ersten Weltkrieg, am Fluss Isonzo (italienisch), Soča (slowenisch) statt. Italien erklärte im Ersten Weltkrieg Österreich-Ungarn den Krieg. Über eine Million Soldaten mussten in den 12 Isonzoschlachten sterben. Von Triest bis nach Südtirol kämpften beide Truppen gegeneinander unter schwierigsten Bedingungen in der Alpenfront. Am 24. Oktober 1917 begann die letzte Schlacht von Bovec bis Tolmin. Die Kämpfe dauerten, vor allem im Gebirge, bis zum Dezember an. Auf einer Wandertour zum Bergsee Jezero v Lužnici habe ich mehrere Überreste aus dem Ersten Weltkrieg gefunden. Sogar der Berggipfel des Krn wurde damals weggesprengt. Normalerweise wäre er ein paar Meter höher. Der Krn war damals ein wichtiger Stützpunkt der italienischen Armee. Die Gomiščkovo zavetišče na Krnu (Krn Hütte) auf 2182 m, kurz unterhalb des Gipfels, war damals die italienische Militärunterkunft. In Erinnerung an die Schlachten habe ich in Kobarid originale Bilder abfotografiert, die in direkter Nähe des Museums Karfreit an Hauswänden ausgestellt sind. Das Museum Karfreit ist sehr interessant um sich über den Krieg und die Schlachten zu …